Kennen Sie das, dieses „Schwimmen in der eigenen Suppe“?
Ich kenne das mit meinen Themen „Unternehmensgesundheit“ und „gesundes BerufsLEBEN“ sehr gut und dachte mir, ich möchte es mir und vor allem Ihnen als meine Leser ermöglichen, über den Tellerrand zu schauen.

Dazu habe ich einige Netzwerkkollegen gebeten, mir und Ihnen Einblicke in ihre Arbeit im Umfeld der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu geben.

In den kommenden 6 Monaten veröffentliche ich deshalb auf meinem Blog Gastartikel von Kollegen, die Ihnen zeigen, wie Betriebliche Gesundheitsförderung bezogen konkrete einzelne Maßnahmen aussehen kann.

Diesen Monat schreibt Michael Zuti, Dipl. Pädagoge mit Schwerpunkt Sportwissenschaft und Senior Key Account Manager  bei Fitness First zum Thema

„Fitness Studios – Lifestyle oder Gesundheitsförderung? Was ist die größte Motivation zum Training?“

„In Hamburg arbeitet jeder siebte Beschäftigte an Produkten oder Dienstleistungen rund um die Gesundheit. Das sind 170.000 Menschen und damit vergleichbar viele, wie in der Hafenwirtschaft tätig sind. Dennoch verbinden viele mit der Gesundheitswirtschaft nur Mediziner, Apotheker und Pflegekräfte. In dieser wachstumsstarken und vielseitigen Branche arbeiten aber noch viel mehr Menschen die sich tagtäglich mit ihrer Arbeit für das Wohl und die Gesundheit anderer einsetzen. Dazu gehören auch die Mitarbeiter zahlreicher Fitness Clubs in Hamburg“ (Handelskammer Hamburg, Cluster Gesundheitswirtschaft).

Wir bei Fitness First sehen uns seit einigen Jahren als Teil der Gesundheitsbranche und sind bestrebt unsere Clubs und Mitarbeiter permanent weiterzuentwickeln. Es ist allgemein bekannt, dass Bewegungsmangel ein weit verbreitetes Problem unserer Gesellschaft ist und selbstverständlich auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung Berücksichtigung findet.

Immer mehr Betriebe schaffen Bewegungsmöglichkeiten oder unterstützen Bewegungsmöglichkeiten für Mitarbeiter.

Neben Betriebsportangeboten nehmen Kooperationen mit Fitnessstudios dabei eine wichtige Rolle ein – dies gilt besonders für Fitnessdienstleister im qualitativ gehobenen Segment. Der Fitnessmarkt entwickelt sich rasant. Jedes Fitnessstudio bietet mittlerweile Firmenfitnessprogramme an. Oft verbirgt sich dahinter einfach nur ein Rabatt.

Reicht das als Beitrag zur Verminderung der Risiken von Bewegungsmangel in Betrieben?

Entscheidend sollten die inhaltlichen Angebote und die Qualifikation der Trainer sein. Was genau ein Fitness Club Betreiber seinen Mitgliedern anbieten sollte erfährt man am besten durch die Mitglieder selbst.

Als Firmenkundenberater von Fitness First werde ich oft gefragt, ob nicht diejenigen Mitglieder die besten sind, die einfach nur ihre Beiträge zahlen und nicht mehr zum Training kommen. Genau das wäre ein fataler Fehler. Wenn ein Mitglied nicht mehr zum Training kommt,  ist das der Anfang von Ende seiner Mitgliedschaft. Also liegt es nahe herauszufinden was Mitglieder motiviert zum Training zu gehen.

Dazu hat Fitness First das Marktforschungsinstitut InnoFact beauftragt Menschen in Deutschland zu befragen was ihre Motivation zum Training ist (Altersspanne 16-69 Jahre). Es gab dabei interessante Antworten: Das vielleicht vermutlich häufigste Ziel „Abnehmen“ liegt nicht auf dem ersten Platz. Die größte Motivation der Deutschen regelmäßig Sport zu treiben, ist die Gesundheit (86%). Der Ausgleich zum Job ist ebenso eine große Motivation zum Training (60%). Interessant waren auch die Antworten auf die Frage was Menschen dazu motivieren würde „noch häufiger“ zum Training zu gehen.

Deutschland hat Rücken. Und deswegen geben 80% der Befragten auch Probleme wie Rückenschmerzen als Grund für häufigeres Training an. Genauso viele Befragten (80%) gaben aber auch an „wenn Freunde dabei sind“.

Für uns zeigt diese Umfrage ganz klar, dass wir uns ständig weiterentwickeln müssen, um die Bedürfnisse und Wünsche der Mitglieder umzusetzen damit Fitness First weiterhin ein guter Partner im Netzwerk für Bewegungsangebote in der Betrieblichen Gesundheitsförderung vieler Unternehmen bleibt.

Wir werden auch weiterhin dabei bleiben, dass Sport und Bewegung Spaß machen muss und möglichst kurz und effektiv sein soll. Ganz aktuell erweitert Fitness First sein Angebot an Kleingruppentrainings u.a durch das 30 minütige Format „Mobility – das Beweglichkeitsworkout für einen elastischen Körper“. Zum Einsatz kommen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und der Faszienrolle. Die energetisierende Trainingseinheit verbessert Mobilität und Körperwahrnehmung und dient der Verletzungsprofilaxe. Neben Mobility werden weitere Kleingruppentrainings eingeführt. Ich habe unseren „Head of Product & Innovation bei Fitness First Germany, Alex Richter, befragt für wen sich diese neuen Formate eignen: „Diese Workouts eignen sich für alle, die im Büro arbeiten und viel sitzen müssen. Das Training besteht fast ausschließlich aus alltagsähnlichen Bewegungen und bietet daher den optimalen Ausgleich. Alle Kurse sind für Jedermann geeignet – es wird immer eine leichte und eine schwere Variante der jeweiligen Übung gezeigt, sodass alle daran teilnehmen können. Gerade für Mobility sind keine Voraussetzungen nötig.“

Wer sich jetzt zu Bewegung motiviert fühlt, sollte das zeitnah tun. Entweder über die Bewegungsangebote seines Arbeitgebers oder im nächsten Verein oder Fitness Club. Und jeder Mitarbeiter, der Menschen bewegt, sollte sich bewusst sein, in was für einer tollen Branche er arbeitet. Wenn ich als Firmenkundenbetreuer unsere Clubs in Unternehmen vorstelle, will ich Bewegung in die Unternehmen bringen. Im Augenblick macht das in Hamburg besonderen Spaß,  weil ich unseren neuen achten Fitness First Club am Stephansplatz in der Alten Oberpostdirektion vorstelle, der am 1. April 2018 eröffnen wird.

Viel Spaß beim Training – viel Spaß beim motivieren unserer Kunden und Mitglieder!

Euer Michael Zuti

Wenn Sie mehr über Fitness First erfahren möchten, klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link www.fitnessfirst.de

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A. Thranberend

Angélique Thranberend ist Dipl. Wirtschaftsjuristin (FH) mit 15 jähriger Erfahrung als Personalmanagerin in diversen Branchen, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Entspannungs- und Hypnosetherapeutin sowie zertifizierter Coach. Sie setzt sich mit voller Kraft für die Verbesserung der Arbeitswelt ihrer Klienten ein. Dazu arbeitet sie mit Unternehmen an der Schaffung von gesunden Rahmenbedingungen, die zum Erhalt der Leistungsfähigkeit und Motivation von Mitarbeitenden beitragen. Und sie zeigt Frauen in ihren Privaten Mentoring Programmen, wie sie sich ein BerufsLEBEN erschaffen, das wirklich zu ihnen paßt, sie ECHT sein und sie entlang ihrer Stärken und Werte leben und arbeiten läßt.

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