Ich persönlich finde die Lebenswege spannend, die Brüche haben, die Misserfolge beinhalten, in denen auch Scheitern vorkommt – vielleicht finde ich das aufgrund meiner Vergangenheit als Personalerin so spannend 😉. Aber ziemlich wahrscheinlich ist, dass es DIR genauso geht und Du eher Geschichten von Menschen hören und lesen magst, die interessant und eben so gar nicht stringent und langweilig sind.

Ich habe fantastische Menschen aus meinem Netzwerk gebeten, ihre Geschichte mit uns zu teilen. Menschen, deren Geschichten auch DIR Mut machen sollen, Deinen Weg zu gehen und auch bei vermeintlichen Rückschlägen wieder aufzustehen und weiter zu machen. Ganz so, wie im Beitragsbild – ohne Sturm und Regen, kein saftiges Grün!

Heute teilt Peter Beer seine Geschichte mit uns:

DER SCHLÜSSEL ZU EINEM SELBSTSICHEREN, GLÜCKLICHEN UND ERFÜLLTEN LEBEN

Für diesen Artikel brauchst du etwas Zeit. Ich verspreche dir, die Zeit, die du dir nimmst, wird sich 1000-fach auszahlen! Sollte der Artikel dein Leben nicht bereichern, kontaktiere mich und ich überlege mir eine Überraschung für dich!

Ich möchte dir heute von meiner Reise erzählen und davon, was sie mit dir zu tun hat. Sie begann vor vielen Jahren und sie ist noch lange nicht zu Ende. Auf dieser Reise fand ich heraus, wer ich wirklich bin und entdeckte gleichzeitig die Welt um mich herum komplett neu!

Dieser Weg veränderte alles: Ich wurde glücklicher, selbstsicherer, gelassener und schlussendlich wartete auf diesem Weg meine Erfüllung.

Der Beginn war holprig:

Damit du meine Geschichte verstehst, darf ich etwas ausholen. Du wirst gleich merken, warum das wichtig für dich ist. Denn die meisten Menschen scheitern genau an diesem Punkt.

Ich beginne von vorne:

Es war ein Montagmorgen, 5.30 Uhr. Ich hatte das Gefühl, ich wäre gerade erst eingeschlafen, als mich der Wecker aus dem Schlaf riss. Mein erster Gedanke: „Welches Krisenmeeting steht heute wieder auf der Agenda?“ Der flüchtige Gedanke reichte bereits aus, meinen Magen zum Stechen zu bringen. Kopfschmerzen, Verspannungen, Übermüdung – daran war ich bereits gewöhnt. Als ich mich aber beim Zähneputzen im Spiegel betrachtete, erkannte ich mich selbst kaum wieder…

Auf dem Höhepunkt meiner noch jungen Karriere waren meine Batterien völlig leer. Meine Geschichte begann, nach einem Studium in Rekordzeit, in einer der anspruchsvollsten Sparten der Automobilindustrie. Termindruck, ständige Krisenmeetings, wochenlange Dienstreisen, unzählige To-dos, hundert Pläne, tausend Mails und noch mehr Gedanken in meinem Kopf. Die äußeren Ansprüche waren hoch, der Anspruch an mich selbst war höher. Ich wollte mich beweisen, zeigen, was ich kann. Die anfängliche Begeisterung wich schon nach wenigen Jahren ermüdender Routine. Wenn ich jetzt an die Zeit zurückdenke, war nicht mehr viel von dem einst lebensfrohen und begeisterten Menschen übrig. Ich funktionierte, viel mehr nicht.

Ich hatte Magenschmerzen, Kopfschmerzen, ständig diese innere Unruhe. Dennoch kämpfte ich weiter, ich musste ja noch so viel erledigen, hatte zu viele Verpflichtungen! Und das tat ich auch – so lange, bis es nicht mehr ging. Nach einer weiteren zweiwöchigen Dienstreise war ich am besagten Montagmorgen nicht mehr in der Lage, zur Arbeit zu gehen. Ich musste mir eingestehen, dass mein Akku völlig erschöpft war. Ich war getrieben von Ängsten und Sorgen, nicht mehr von dem, was mir wirklich wichtig war im Leben.

An diesem Tag traf ich eine der wichtigsten Entscheidungen in meinem bisherigen Leben. Ich beschloss, mir eine neue Richtung zu schenken. Mein klares Ziel: Ich würde alles dafür tun, um herauszufinden, was nötig ist, um ein gesundes, zufriedenes, begeistertes und leistungsstarkes Leben führen zu können. Ich wollte herausfinden, was den Unterschied macht zwischen demjenigen, der unter den Belastungen zur Höchstform aufläuft, und demjenigen, der darunter zusammenbricht. Ich schrieb mich an der Uni ein, studierte Psychologie und las alles, was ich in die Finger bekam. Ich besuchte die besten Seminare und ließ mich zum Trainer und Coach ausbilden. Immer mit dem klaren Fokus herauszufinden, was wir Menschen brauchen, um in dieser Gesellschaft gesund und zufrieden leben zu können.

Warum die meisten Techniken nicht helfen:

Im Psychologiestudium und in den Ausbildungen lernte ich viele Techniken und Konzepte kennen, die keinen bleibenden Effekt hinterließen.Und jeder von uns kennt diesen Moment: Wir haben einen tollen Ratgeber gelesen, ein Seminar besucht oder eine Erkenntnis gewonnen und nach wenigen Wochen hat uns der Alltag wieder eingeholt und unser Leben sieht fast genauso aus wie zuvor.

Woran liegt das?

Die Antwort ist einfach: Die meisten Techniken und Konzepte funktionieren auf der Ebene des Denkens. Auf der gleichen Ebene, wo sie auch entstanden sind! Albert Einstein hat schon so passend erkannt:

„Probleme kann man niemals mit derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind.“

Die Ebene hinter dem Denken

Vielleicht fragst du dich jetzt, welche Ebene gibt es denn noch außer die des Denkens? Es ist einfach: Jeder Mensch besitzt eine beobachtende Instanz in sich, die das eigene Denken beobachten kann.

Ein Art beobachtendes Bewusstsein.

Dadurch kannst du dich selbst distanziert betrachten, ohne in die alten Verhaltensmuster zu fallen. Diese Fähigkeit des bewertungsfreien Beobachtens nennt man Achtsamkeit.

Der Schlüssel: Achtsamkeit

Jeder scheint schon einmal etwas von Achtsamkeit gehört zu haben. Gute Gründe, sie auszuprobieren, gibt es viele. Mittlerweile gibt es einige Studien, die die positiven Auswirkungen einer bewussten und achtsamen Haltung im Alltag zeigen.

Die Auswirkungen sind beeindruckend. Denn wir …

  • lernen selbstbestimmter zu handeln,
  • selbstbewusster zu leben,
  • bleiben in psychisch-emotional anspruchsvollen Situationen gelassener,
  • sind geduldiger mit uns selbst und der Welt,
  • entwickeln mehr Verständnis für das eigene Leben,
  • lernen, unseren Geist zu beruhigen und zu stabilisieren,
  • entwickeln ein Vertrauen in den Körper und Geist,
  • sind erfolgreicher und selbstsicherer in unserem Handeln

Als ich selbst vor Jahren das Thema Achtsamkeit zum ersten Mal hörte, habe ich genau so eine Liste gelesen. Viele Qualitäten, die ich auch in mein Leben bringen wollte. Achtsamkeit schien mir das fehlende Puzzelstück auf meinem Weg zu einem selbstbestimmten, bewussten und erfüllten Leben zu sein. Also machte ich mich auf den Weg, herauszufinden, was wirklich hinter dieser Achtsamkeit steckt.

Damals ahnte ich noch nicht, dass diese Form der Achtsamkeit mein komplettes Leben verändern würde und eine Tiefe erreicht, die ich mir nie erträumt hätte!

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist schnell zu erklären: Es ist eine offene, neugierige und akzeptierende Haltung gegenüber dem jetzigen Moment. Dabei nehmen wir bewusst wahr, was gerade im eigenen Körper und um uns herum passiert, ohne es zu bewerten. Dazu gehören Gedanken, Erinnerungen, Gefühle, körperliche Reaktionen und äußere Vorgänge.

Klingt ziemlich einfach. Ich brauche eigentlich nur das wahrnehmen, was gerade ist…

Was mich gleich zu der ersten wichtigen Erkenntnis führt:

„Einfach“ ist nicht immer leicht

Ich dachte: „Einfach präsent sein im jetzigen Moment – nichts leichter als das“. Doch wenn wir einmal dem Moment Bewusstsein schenken, erkennen wir schnell, dass unser Geist ständig am Denken ist. Entweder bewertet er die Dinge, die er gerade sieht oder er denkt an kommende Ereignisse bzw. an die Vergangenheit.

Diese spannende Eigenschaft unseres Geistes ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. In hinduistischen Religionen wird es als Maya bezeichnet. Im Buddhismus als Dukkha und in der modernen Psychologie heißt es geistige Entropie – der Zwang unseres Verstandes, ständig denken zu müssen.

Solange in unserem Leben alles gut läuft, ist dies auch wenig besorgniserregend. Tagträumereien und Nachdenken machen uns im Normalfall nicht unglücklich. Wir verpassen zwar den jetzigen Moment, aber mehr auch nicht.

Schwierig wird es erst, wenn unser Leben unruhig wird. Dann wirft uns ein unkontrollierter Geist völlig aus der Bahn. Wir verlieren uns in Selbstzweifeln, Ängsten, Grübeleien oder verbeißen uns in Problemen, die gerade nicht gelöst werden können.

Wenn die Welt still wird

Wir alle kennen es, wenn wir abends im Bett liegen und die Welt um uns herum still wird. Dann beginnt sich das Gedankenkarussell zu drehen und wir denken über die Dinge nach, die uns gerade Probleme bereiten.

Was wir abends oder früh am Morgen sehr bewusst wahrnehmen, ist der Grundzustand unseres Geistes. Im Alltag nehmen wir ihn manchmal nicht wahr, weil wir mit so vielen Dingen beschäftigt und abgelenkt sind.

Eine Frage an dich: Wo bist du im jetzigen Moment?

Halte einmal kurz inne. Wo bist du gerade geistig? Bewertest du? Denkst du? Oder schaffst du es vielleicht bereits, präsent diesen Text zu lesen? Bist du dir deiner Gefühle und Gedanken gewahr?

Diese Wahrnehmung ist der erste Schritt der achtsamen Praxis. Wir werden uns bewusst, was unser Geist den lieben langen Tag macht (ohne es zu bewerten). Diese kurzen bewussten Momente sind es, mit denen ein achtsameres Leben beginnt.

Wir fangen an, uns selbst zu beobachten. Wie ein Detektiv, der herausfinden möchte, wie du tickst. Er beobachtet neugierig, welche Gedanken du denkst, wie dein Körper darauf reagiert.  Er schaut sich die Welt um dich herum unvoreingenommen an, so als ob er diese zum ersten Mal sieht.

Die spannende Reise zu mehr Achtsamkeit beginnt

Als ich diese Reise begann, war ich erstaunt, wie viel mein Geist den ganzen Tag dachte. Er bewertete, kategorisierte und verlor sich fortlaufend in Gedanken. Ein kurzer Blick eines Fremden in der Bahn reichte, um das Gedankenkarussell anzustoßen. Ein Kleidungsstück, ein bestimmter Gesichtsausdruck und sofort glaubte ich, die andere Person einschätzen zu können.

Und wenn ich einmal nicht über die anderen nachdachte, dachte ich über mein Leben nach. Ich verbiss mich in Probleme oder Sorgen. Dachte über das nach, was in der Zeitung stand oder im Fernsehen lief. Grübelte über die Zukunft oder verlor mich in Phantasien, wie mein Leben wohl verlaufen wäre, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte.

Achtsamkeit ade – Verloren im Alltag

Zu Beginn meiner Reise war diese Erkenntnis des stetig denkenden Geistes beängstigend, doch schnell verwandelte sich der erste Schock in Neugier. Ich war neugierig wie „Ich“ so ticke.

Trotz dieser Neugierde und ersten Erfolge sollte dieser erste Kontakt mit der Achtsamkeit nicht lange halten. Ich verlor mich wieder im Alltag. Ich hatte viel zu tun: Ein stressiger Job, eine Familie. Ziele, die ich verfolgen wollte. Aufgaben, die ich erledigen musste und so arbeitete mein Geist schnell wieder auf Autopilot.

Was mich zur zweiten wichtigen Erkenntnis auf meinem Weg bringt:

Der wichtigste Faktor beim Erlernen der Achtsamkeit ist Kontinuität

Schon Jon Kabat-Zinn sagte so passend: „Achtsamkeit entsteht nicht einfach wie von selbst, nur weil man zu der Überzeugung gelangt ist, dass es nützlich und wünschenswert wäre, bewusster zu leben. Es bedarf vielmehr einer starken Entschlossenheit sowie einer wirklichen Überzeugung vom Wert solchen Tuns, um jene nötige Disziplin aufzubringen.“

Alte Programme, Gewohnheiten und Handlungsmuster bestimmen unseren Alltag. Ehe wir uns versehen, handeln wir so, wie wir immer gehandelt haben. So verlor auch ich mich wieder in meinem Alltag aus Verpflichtungen und ToDos. Erst einige Monate später erkannte ich, dass es mit der Achtsamkeit nicht anders ist, wie mit allen anderen Fähigkeiten in unserem Leben.

Wenn wir erfolgreich darin sein möchten, müssen wir üben.

Wir dürfen uns immer wieder daran erinnern, bewusst zu werden. Die beobachtende, bewertungsfreie Haltung einnehmen. Ich nutze dazu kleine Handlungen in meinem Alltag – sozusagen als Erinnerung. So wurde der Kaffee am Morgen eine Erinnerung, diesen bewusst zu genießen. Der Weg in die Arbeit, bewusst die Augen zu öffnen und Neues zu entdecken und eine Dusche nach dem Sport, eine Erinnerung daran, das Wasser und die Wärme mit allen Sinnen zu genießen.

Stück für Stück brachte ich mehr Bewusstsein und Achtsamkeit in mein Leben. Ich erkannte Muster und Zusammenhänge und konnte diese dann lösen.

Ganzheitliche Achtsamkeit – das Leben im Flow!

Aus all diesen Jahren, wo ich mich tagtäglich intensiv mit dem Thema Achtsamkeit auseinandersetzte, haben mich drei Fragen nie losgelassen:

  • Was ist die Essenz, das Wichtigste, aus den fernöstlichen Lehren?
  • Welche Erkenntnisse macht die moderne Hirnforschung im Bereich Achtsamkeit? (und in diesem Bereich ist es momentan sehr spannend!)
  • Wie können wir, du und ich, diese Form der Achtsamkeit ganz konkret in unseren Alltag bringen?

Immer mit diesen Fragen vor den Augen habe ich über die Jahre das Modell der ganzheitlichen Achtsamkeit entwickelt. Es ist die einzige Lehre, welche die 3 wichtigsten Bereiche zusammenbringt: Die Essenz der fernöstlichen Lehren, die wichtigsten Erkenntnisse aus der modernen Wissenschaft und die effektivsten Wege aus der Praxis. Dadurch schafft es jeder (ohne jahrelang im Schneidersitz in einem Tempel zu sitzen) zu diesem natürlichen Zustand der Achtsamkeit zu finden und morgens mit einem Lächeln aufzuwachen und den Tag im Flow zu verbringen. Wenn du hierzu mehr erfahren möchtest, dann schau dir diese drei kostenfreien Seminar-Videos an: Hier kommst du zur Achtsamkeits Academy

In deinem Leben steckt noch so viel Schönes!

Die ganzheitlich achtsame Haltung eröffnete mir ein ganz neues Lebensgefühl. Mein unruhiger Geist wurde immer öfter still und ich konnte die Schönheit der Welt so sehen, wie sie ist. Ich erkannte alte blockierende Verhaltensmuster und konnte sie dadurch auflösen.

In Situationen, in denen ich früher in die Luft gegangen wäre, blieb ich immer häufiger gelassen. Ich entdeckte die Freude am Sein.

Und all dies ist erst der Anfang. Die ersten kleinen Geschenke eines achtsamen Lebens.

Achtsamkeit ist das schönste Geschenk, das sich der Mensch selbst machen kann.

Ich lade dich von Herzen ein, mehr Bewusstsein in deinen Alltag zu bringen!

Danke an Peter, für diese wunderbare und Mut machende Geschichte.  Möchtest Du mehr über Peter Beer erfahren. Dann folge diesem Link zu seiner Homepage: https://www.peter-beer.de/

Wenn auch Du Deine berufliche Geschichte „NEU“ schreiben möchtest, wenn Du Dir nach einem Bruch in Deinem Leben wieder Stabilität für Dein BerufsLEBEN wünschst und dabei meine Unterstützung haben möchtest, nimm Kontakt zu mir auf und wir besprechen, wie Deine nächsten Schritte aussehen können.
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A. Thranberend

Angélique Thranberend ist Dipl. Wirtschaftsjuristin (FH) mit 15 jähriger Erfahrung als Personalmanagerin in diversen Branchen, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Entspannungs- und Hypnosetherapeutin sowie zertifizierter Coach. Sie setzt sich mit voller Kraft für die Verbesserung der Arbeitswelt ihrer Klientinnen ein. Dazu zeigt sie "ihren" Frauen in Privaten Mentoring Programmen, wie sie ANDERS Arbeiten und sich ein zufriedenes und erfülltes BerufsLEBEN erschaffen können.

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