Ich persönlich finde die Lebenswege spannend, die Brüche haben, die Misserfolge beinhalten, in denen auch Scheitern vorkommt – vielleicht finde ich das aufgrund meiner Vergangenheit als Personalerin so spannend 😉. Aber ziemlich wahrscheinlich ist, dass es DIR genauso geht und Du eher Geschichten von Menschen hören und lesen magst, die interessant und eben so gar nicht stringent und langweilig sind.

Ich habe fantastische Menschen aus meinem Netzwerk gebeten, ihre Geschichte mit uns zu teilen. Menschen, deren Geschichten auch DIR Mut machen sollen, Deinen Weg zu gehen und auch bei vermeintlichen Rückschlägen wieder aufzustehen und weiter zu machen. Ganz so, wie im Beitragsbild – ohne Sturm und Regen, kein saftiges Grün!

Heute teilt Gela Löhr ihre Geschichte mit uns:

Wenn ich als Kind Geburtstagskarten für Erwachsene schrieb, stand neben den üblichen Gesundheits- und Glückswünschen immer auch der Viel-Spaß-bei-der-Arbeit-Wunsch recht prominent dabei. Ich erinnere mich noch gut, dass das oft auf Verwunderung stieß und auch zu Diskussionen unter den Erwachsenen führte.

 

 

Denn die Generation meiner Eltern sah Arbeit meist als reines Mittel zum Zweck.

In meinem jugendlichen Idealismus konnte ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Eine tägliche Beschäftigung über viele Stunden wollte ich NIEMALS in meinem Leben nur des schnöden Geldes wegen wählen.

So viel stand fest. Felsenfest.

Heute bin ich 47 Jahre alt und blicke auf so einige Jahre mit intensivem Berufsleben zurück. Herzlichen Dank, liebe Angelique, dass Du mich mit dieser Blogparade dazu gebracht hast, heute ein Resümee zu ziehen.

Dabei ist mir etwas bewusst geworden, worüber ich vorher noch nie so intensiv nachgedacht habe. In jedem Job habe ich Menschen kennengelernt, denen ich bis heute sehr dankbar bin. Tolle Menschen, die mich gefördert und gefordert haben, die mir zugetraut haben, woran ich zweifelte und ohne die ich so manchen Schritt wahrscheinlich nicht gegangen wäre.

Wenn ich heute überlege, in welche Rollen ich bereits geschlüpft bin oder was ich alles schon gemacht habe, kommt tatsächlich fast ein ganzes Alphabet zusammen:

  • Assistentin der Geschäftsführung, Autorin
  • Barkeeperin, Bloggerin
  • Communications Consultant
  • D
  • Ernährungscoach
  • Filmproduzentin
  • Geschäftsführerin
  • Hausfrau
  • Ideengeberin
  • Jugendbetreuerin
  • Kundenbetreuerin
  • Lehrerin (fast)
  • Messehostess
  • N
  • Online-Academy-Holder
  • Product Manager
  • Qualitätsprüferin
  • Rezeptionistin
  • Sales Assistant, Student
  • Texterin
  • U
  • V
  • Werbefachfrau
  • X
  • Y
  • Zwillingsmama

Mein gesamtes Berufsleben habe ich nämlich tatsächlich nach dem Motto gelebt:

„Wenn mich Job A nicht mehr ausfüllt, hat das Alphabet noch 25 anderen Buchstaben.“

Als Kind wollte ich immer Lehrerin werden. Je größer ich wurde, desto älter sollten auch die Kinder sein, die ich unterrichten wollte. Mitten im Pädagogikstudium kam dann das Leben dazwischen: mit einem historischen Knall in Form des Mauerfalls in Berlin.

Ich war 19. Meine Heimat: Ostberlin.

Natürlich wurde mein Leben tornadomäßig durchgewirbelt. Was für Möglichkeiten sich auf einmal ergaben! Und welche sorgfältig geplanten Perspektiven sich plötzlich in Luft auflösten.

Langfristige Pläne? Habe ich seitdem nie wieder gemacht.

Bevor Du weiterließt – mit Gela habe ich auch ein persönliches Interview geführt. Klicke einfach auf das Bild und Du wirst direkt zum Video weitergeleitet (Dauer ca. 36 Minuten):

Doch, einen einzigen: Ich habe geheiratet. Vor 18 Jahren. Und genieße noch immer das Leben mit meinem Mann und unseren zwei wunderbaren Jungs…

Was mir seit Kindertagen geblieben ist, ist meine Liebe zum Schreiben, Lesen und Lernen. Ich kann mir bis heute nicht vorstellen, auf eine dieser drei Tätigkeiten für längere Zeit zu verzichten.

Daher bin ich überglücklich, dass ich – abgesehen von ganz wenigen Studentenjobs – bislang in jedem meiner Jobs diese Vorlieben einbringen konnte. Die Branche war für mich nie entscheidend, denn ich wusste immer, was ich gerne tue.

Was ich zusätzlich zu meinen Lieblingstätigkeiten noch brauchte, war ein Produkt, das mich begeistert. Als jemand, der sich für Vieles interessiert und notorisch neugierig ist, war das in unserer schönen bunten Welt jedoch nie ein Problem.

Denn mit Leidenschaft arbeiten, Menschen mit dem, was ich mache, erreichen und bewegen, kann ich an so vielen Stellen.

Wie jetzt mit LEMONDAYS, dem Online-Magazin für Frauen in den Wechseljahren, meinem eigenen Herzensbusiness, in dem ich jeden Tag lese, lerne und schreibe. Und für das ich so viele Ideen habe, dass auch die nächsten Jahre wieder einmal zu den spannendsten in meinem Berufsleben werden. Denn jede neue Idee heißt auch eine neue Herausforderung. Und genau so liebe ich es. Lucky me.

Wie hat schon Pippi Langstrumpf gesagt? „Das habe ich noch nie vorher versucht. Darum bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

Gut, dass die Buchstaben in meinem Alphabet auch doppelt besetzt werden dürfen.

Danke an Gela, für diese wunderbare und Mut machende Geschichte.

Möchtest Du mehr über Gela Löhr erfahren, dann folge diesem Link zu ihrer Homepage https://lemondays.de/

Wenn Du Dir nach einem Bruch in Deinem Leben wieder Stabilität für Dein BerufsLEBEN wünschst und dabei meine Unterstützung haben möchtest, nimm Kontakt zu mir auf und wir besprechen, wie Deine nächsten Schritte aussehen können. Hier kannst Du Dir Deinen Wunschtermin für 60 Minuten online Coaching mit mir buchen (Durchbruch Session): https://athranberend.youcanbook.me/

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A. Thranberend

Angélique Thranberend ist Dipl. Wirtschaftsjuristin (FH) mit 15 jähriger Erfahrung als Personalmanagerin in diversen Branchen, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Entspannungs- und Hypnosetherapeutin sowie zertifizierter Coach. Sie setzt sich mit voller Kraft für die Verbesserung der Arbeitswelt ihrer Klientinnen ein. Dazu zeigt sie "ihren" Frauen in Privaten Mentoring Programmen, wie sie ANDERS Arbeiten und sich ein zufriedenes und erfülltes BerufsLEBEN erschaffen können.

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