Ich persönlich finde die Lebenswege spannend, die Brüche haben, die Misserfolge beinhalten, in denen auch Scheitern vorkommt – vielleicht finde ich das aufgrund meiner Vergangenheit als Personalerin so spannend 😉. Aber ziemlich wahrscheinlich ist, dass es DIR genauso geht und Du eher Geschichten von Menschen hören und lesen magst, die interessant und eben so gar nicht stringent und langweilig sind.

Ich habe fantastische Menschen aus meinem Netzwerk gebeten, ihre Geschichte mit uns zu teilen. Menschen, deren Geschichten auch DIR Mut machen sollen, Deinen Weg zu gehen und auch bei vermeintlichen Rückschlägen wieder aufzustehen und weiter zu machen. Ganz so, wie im Beitragsbild – ohne Sturm und Regen, kein saftiges Grün!

Heute teilt Mike Borchert seine Geschichte mit uns:

Der Blick hinter die Fassade…
Als die Anfrage kam, ob ich bei der Blogparade dabei sein mag, war ich sehr erfreut und vom Thema begeistert. Mein Thema, mein Weg passt hier vermutlich zu 100% in die Blogparade mit rein.

Denn um ehrlich zu sein:

Vieles was ich einmal geplant hatte, ist so nie passiert!

 Mein Onkel war Polizist und in der Politik, also wollte ich genauso werden. Bis es da dann doch sehr negative Ereignisse gab und ich älter wurde und Polizist auch eh nicht mehr so cool fand.

 

Dann war mein Thema eigentlich klar: „Ich werde Koch!“

Mhh wenn du mich besser kennst oder mir folgst, wirst du sehen, Heute bin ich Koch. Nicht gelernt, aber aus dem Herzen entsprungen. Das war es, weshalb ich die Ausbildung als Koch nicht gemacht habe. Ich hatte den Ausbildungsplatz im Maritimhotel sicher! Habe aber abgelehnt. NEIN kochen, dass war und ist für mich mehr, als ich dort erlebt habe. Heute spreche ich von meinem eigenen Restaurant mit 50, wo ich nur Inhaber bin und an manchen Tagen, per Social Media den Stammkunden mitteile, dass ich wieder selbst am Herd stehe. Ja ich denke kochen, dass liegt mir sehr, ebenso liebe ich es zu grillen!

Wieso ich das so ausführlich sage? Ich möchte das du meine Leidenschaft und meine Passion spürst. Ja und dann…. Kam in der 9. Klasse die Bewerbungsphase, nur wusste ich nicht mehr was soll ich tun???

Ja ich war auf der Realschule, immer schon klug aber faul könnte man sagen. Witzigerweise denke ich heute immer noch, ich wäre faul, was gar nicht stimmt. Ich bin nur egebnisorientiert.  Und ich liebe mein Leben. Ich mache also einfach ungern Dinge, die ich sinnlos finde und die ich auch nicht gut kann. Dazu habe ich sogar einen Vortrag mit der Pecha Kucha Methode entwickelt. Erfolg mit KaMa. Der Livestream vom Vortrag ist leider aktuell offline, aber du kannst dir die Präsentation ansehen. Ich war damit im Finale beim 2. Trainerslam von Barbara Messer und bei der 20 mal 20 Business Night in Hannover.

Hier den Vortrag runterladen (Link: http://erfolg-mit-kama.de/)

Kann ich nicht und mag ich nicht ist dabei sozusagen die Todeszone des Lebensglücks. Ich kenne Paare, die hätten sich fast getrennt, aus genau diesem Grund. Einer der Partner hat immer in der Todeszone gearbeitet und natürlich schlechte Laune ausgestrahlt. Schau lieber hin, was im Bereich von KannICH und MagICH für dich wertvolles zu finden ist.

Der Bekannte bei der Versicherung

Okay, bewerben muss man sich ja, also bei den großen Konzernen beworben, Informatik und Systemelektronik war modern damals. Außerdem fahre ich gern Mountainbike CNC Fräser, da könnte ich selber Bikes bauen. Ja und zum Schluss habe ich mich auch im Einzelhandel beworben, den Job hätte ich bekommen, wollte ich aber nicht.

Das Gespräch in der Versicherung lief sehr gut ab, nur war ich zu dem Zeitpunkt 15/16 Jahre alt. Für den Außendienst ohne Auto zu jung war der Gedanke. Also auf die Wirtschaftsschule und Fachabitur machen. 2 Jahre, davon 1 Jahr aufgeteilt mit 3 Tagen arbeiten und 2 Tagen Schule.

Auf Schule hatte ich nicht mehr wirklich Lust. Aber PRAXIS das ist mein Ding. So kam es, dass ich zum 01.08.2001 mein Praktikum/Schuljahr anfing und zum 01.04.2002 meine Ausbildung. Mein Chef war einfach von meiner Arbeit überzeugt und sagte, Abschluss und Alter sind egal.

Auch in der Praxis kamen dann immer wieder vertriebliche Sahnestücke, fairerweise muss ich dazu sagen, nicht durchgängig. Der Reiz des besonderen ist es, der mich anzieht. So schloss ich die größtmögliche Unfallversicherung ab, die man jemals lt. Tarif abschließen konnte. Das war schon ein cooler Knaller. Weshalb? Weil ich den Kunden über seine Bedürfnisse befragt hatte, als einziger. Alle Vertriebler von anderen Gesellschaften hatten ihm einfach das angeboten, wonach er fragte. Das war aber sinnlos. Ich habe ihn dann überzeugt.

Das blonde Strähnen in den Haaren einen Chef eines Versicherungsbüros nicht glücklich machen, muss ich nicht erwähnen? Mein Chef gab mir viele Tipps, wie man zum Kunden fährt, Radio leise, konzentrieren und und und. Funktioniert bei ihm heute alle noch.

Wer reden kann, kann Menschen begeistern! „Nikolaus B Enkelmann“

Nein ich mache jetzt keinen Bibelvortrag, dieser Satz ist es jedoch, der mich seit meiner Ausbildungszeit prägt. Ich hatte ein Seminar von Nikolaus Enkelmann besucht und das Buch:
„In 7 Jahren zum Millionär“ von Bodo Schäfer gelesen.

Das war es irgendwie. In der Schule schon, habe ich meine mittelguten Noten zu guten Noten gewandelt. Wie ich fand sehr einfach, was meine Mitschülerinnen nie verstehen konnten. Durch Referate. Ich glaube es gab nur ein einziges Fach, indem ich mündlich nicht auf 1-2 Stand. Das war englisch. Früher mein Problemkind. Doch auch da stand ich mündlich auf 3. Hab mich immer zum vorlesen gemeldet. So kam es, dass ich ständig und gern meine Noten mit mündlicher Mitarbeit aufbesserte. In der Grundschule hatte ich das auch schon versucht, doch die Lehrer kommentierten das im Zeugnis immer mit:

Mike muss warten, bis er dran ist und nicht in die Klasse rufen. Auch wenn seine Antworten meistens richtig sind.

Kein Witz, dass stand nicht nur in einem Zeugnis so oder in ähnlichem Wortlaut. Ich hatte halt schon immer was zu sagen.

Mein Seminarweg begann und die Hürden ebenfalls

So früh im Vertrieb, dass stärkte das Ego und mein Wissen. Dazu kamen meine NLP Ausbildungen, die ich absolvierte und einiges mehr. Mit 25 Dann war ich bereits einer der jüngsten NLP Lehrtrainer.

Ich wollte dann endlich als Trainer arbeiten und wechselte zu einer Versicherung in den Außendienst, wo ich neue Mitarbeiter sowohl vor Ort beim Kunden, als auch im Seminarraum schulen und unterstützen konnte. Praxis das war mir schon immer wichtig und das zieht sich einfach wie ein roter Faden so durch.

Tja, der neue Job hatte aber auch Hürden, mein Chef machte Dinge, die der Konzern so nicht vorgesehen hatte und ich war nicht zufrieden. Ein Wechsel stand an, das Gastspiel war nicht lang, denn auch dort eckte ich mit meiner Meinung und Ehrlichkeit an. Meine Abschlussprüfung habe ich übrigens in der Nachprüfung erst bestanden. Wieso ich das erzähle? Der Vorstand der Versicherung zu der ich wechselte erzählte mir im Gespräch nachdem ich bereits eingestellt war, dass er mich ja nicht genommen hätte. So eine Abschlussprüfung das ginge ja gar nicht. Nach dem Xten mal, fragte er dann, ob es dafür einen Grund gäbe. (Hätte er meine Zeugnisse gesehen, hätte er gelesen, dass alle anderen Noten gut waren)

Ja es gab einen Grund, meine Mutter bekam damals die Diagnose Notdialyse hals über Kopf und mein Vater die Diagnose Darmkrebs. An lernen für die Prüfung war da mit 22 nicht zu denken. Sondern was mache ich, wenn meine Eltern sterben.

Naja so war es dann. Wir trennten uns und ich war für ein paar Monate tatsächlich arbeitslos. Für meine Eltern ein Skandal. Ich bekam natürlich wieder einen Job, wollte aber nicht jeden X beliebigen.

Klugscheißer stellt niemand gern ein

Mit 25 hatte mein Lebenslauf schon mehr Fortbildungen als die meiner 40 jährigen Kollegen. Oder anders formuliert: Die Vertriebsdirektoren/Leiter oder wie es je nach Gesellschaft heißt, wollten sich keine Konkurrenz ins Haus holen.

Ein Bezirksleiter sagte einmal zu mir:
„Herr Borchert, ich glaube Sie sind schwer zu führen!“

Ich antwortete:
„Nur von Menschen die nicht führen können!“

Das ich den Job nicht bekommen habe ist nachvollziehbar?

Der Weg in die Selbstständigkeit als Trainer & Coach

Schon während meiner ersten selbstständigen Tätigkeit als Versicherungskaufmann, habe ich nebenbei ein Gewerbe für Training und Coaching angemeldet. WuWeKom Training & Coaching. (Seite grade im Redesign)

Es wurde immer mehr, ich spielte hier auf langfristigen Erfolg. Ich habe Marketingaktionen gemacht, die mich bekannter machen, viel gelernt und meine ersten Kunden nebenbei gehabt. Ich wollte wie viele vor mir auch, aus dem Brot & Butterjob in die volltragfähige Selbstständigkeit wechseln.

Was ich gelernt habe und was ich heute mache?!
Das aufgezwungene Ende meines angestellten Jobs machte den Weg frei, den ich mich damals nicht traute. Durch die Selbstständigkeit war es mit Gründungskredit nicht möglich und ich musste sofort Geld verdienen. Machbar, als ich musste. Aber vorher hätte ich sonst noch Jahre gewartet 😊

Ich lernte, dass wir diesen Tritt alle brauchen. Manchmal haben wir einfach nicht den Mut, sofort unsere volle Größe zu Leben. Jetzt bin ich auf dem Weg dahin, wobei ich demütig sage, dass es noch ein weiter Weg ist bis zur Weisheit. Wir lernen bis wir sterben.

Sei Keine Kopie – Sei dein Original

Nach Verkaufsbüchern, Coachingbüchern, Seminaren und mehr habe ich festgestellt: Es wird immer ein Weg gezeigt, der Weg des Autors. Doch wenn ich nicht der Autor bin, wie soll ich es dann schaffen? Daraus wurde mein Konzept. Sei keine Kopie – Sei dein Original. Dies fließt in alles in meine Arbeit ein, egal was aussen auf  der Verpackung steht.

Leben – Verkaufen – Anführen

Völlig deutsch und einfach erklärt.

Ich arbeite heute mit 3 Standbeinen

  • Ich bin Geschäftsführer der DeNKMANAGER, ein Trainingsinstitut für NLP, Hypnose und Kommunikation
  • Ich habe die Onlinemarketingagentur ONSEO gegründet und begleite Trainer, Coaches und Freiberufler auf dem Weg zu neuen Kunden durch Onlinemarketing. SEO & PPC Werbekampagnen.
  • Mike Borchert – Das Original
    Impulsvorträge, Seminare, Jahrescoaching und speziell mein Seminar: Coaching verkaufen.

Danke an Mike,  für diese wunderbare und Mut machende Geschichte.

Möchtest Du mehr über Mike Borchert erfahren., dann folge diesem Link zu seiner Homepage www.mike-borchert.de

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A. Thranberend

Angélique Thranberend ist Dipl. Wirtschaftsjuristin (FH) mit 15 jähriger Erfahrung als Personalmanagerin in diversen Branchen, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Entspannungs- und Hypnosetherapeutin sowie zertifizierter Coach. Sie setzt sich mit voller Kraft für die Verbesserung der Arbeitswelt ihrer Klientinnen ein. Dazu zeigt sie "ihren" Frauen in Privaten Mentoring Programmen, wie sie ANDERS Arbeiten und sich ein zufriedenes und erfülltes BerufsLEBEN erschaffen können.

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